Bis zum 20.05.2012 läuft die Ausschreibung für das Kunst- und Kulturfestival „Begehungen 2012“ zum Thema „In der Zwischenzeit“. Künstler sind aufgerufen, sich mit der Diskrepanz zwischen subjektivem Zeitempfinden, instrumenteller Zeittaktung und der Objektivität von Zeitlichkeit auseinanderzusetzen. Vom 16. bis 19. August 2012 werden die von der Jury gewählten Künstler und Künstlergruppen eingeladen ihre Arbeiten bei den Begehungen No 9 zu zeigen.
Die Jury
Ulrike Kölgen (Dramaturgin am Chemnitzer Figurentheater)
Osmar Osten (Chemnitzer Grafiker und Maler)
Galerie weltecho (Vertreten durch Frank Maibier, Galerieleitung und Chemnitzer Künstler, sowie Matthias Döhler, Chemnitzer Architekt)
Stefan Schwarzer (Leipziger Künstler und Begehungen-Jurypreisträger 2011)
Romy Käßemodel (Grafikerin aus Leipzig und Begehungen e. V.)
Das Thema
"IN DER ZWISCHENZEIT"
Die Zwischenzeit bezeichnet die Differenz zwischen zwei Zeitpunkten. Sie unterbricht den Fluss, in dem man gerade schwimmt und man nimmt in ihr eine gewisse Wartestellung ein.
Könnte man leichtfertig die Zeit aufteilen, so wäre die Zwischenzeit die Spalte, der Leerlauf, das Stück Kuchen, das Luftholen innerhalb der 24-Stunden-Taktung.
Doch die Ressource Zeit scheint knapp und möchte bestmöglich genutzt werden. Die Zwischenzeit schlägt einen parallelen Weg zum „während“ ein und berücksichtigt somit keine Pause.
Der gesellschaftliche Diskurs hat die Zwischenzeit schon besetzt – Wir besetzen in der Zwischenzeit schon mal den großen Tisch, trinken Tee und warten ab…Was machst du in der Zwischenzeit?